Ich würde das "verloren" am Ende streichen. Der Verlust spricht schon aus dem Imperfekt - nein, brüllt sich heraus - und der Text bleibt "offener" ohne.
... es muss mir wohl grundlegend was misslungen sein. Intention war, das Imperfekt (statt "Präteritum") als die unvollendete Vergangenheit mit dem Plusquamperfekt zu konterkarieren, oder besser, transponieren. Also: In meiner Lesart lässt hier die Wahl des Imperfekt vorderhand die Vollendung der Aussage offen - hier: ob z.B. die Funktion als Stimmgabel beendet ist, oder nur ein Fazit gezogen wird.
Markus A. Hediger - 5. Feb, 18:12
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gerade das "verloren" am Schluss. Es kommt - strukturell - unerwartet und - auch da bin ich anderer Meinung als TheSource - verändert die Aussage rückwirkend der ersten Zeilen.
Verloren. Der Verlust ist inhärent im Imperfekt. Das ist etwas Vergangenes, das ist etwas, das w a r - im Jezt aber schreibt es sich. Im Gegensatz zu Markus habe ich das verloren erwartet. Es war absoulut nicht neu.
Vorschlag, genauer: ersetzen Sie es doch. Mir würde etwas Sinnliches gefallen an der Stelle - sic: etwas durch die Sinne wahrnehmbares.
Sie können durchaus auch knirschend brutal bleiben. Versuchen wir einmal ein paar Spielereien:
Nie hattest du einen besseren Freund geweint
Nieh hattest du einen besseren Freund vergessen
Nie hattest du einen besseren Freund in der Beuge deines abwesenden Lächelns (jetzt wirds wortfüllig)
Nie hattest du einen besseren Freund der sich in eigen Träne schmeckte (irgendwas Altes in mir mag diese Variante)
Nie hattest du einen besseren Freund.
Nie hattest du einen Freund, der besser........ (hier sprudelt es an Möglichkeiten)
Oder schlicht für sich: Nie hattest du einen Freund, der besser.
Oder, Trick: Nie hattest du besser einen Freund verloren. (ist unter den Topfavoriten)
Vorschlag
Hm
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Also gut, also gut, genauer:
Vorschlag, genauer: ersetzen Sie es doch. Mir würde etwas Sinnliches gefallen an der Stelle - sic: etwas durch die Sinne wahrnehmbares.
Nachtrag:
Nie hattest du einen besseren Freund geweint
Nieh hattest du einen besseren Freund vergessen
Nie hattest du einen besseren Freund in der Beuge deines abwesenden Lächelns (jetzt wirds wortfüllig)
Nie hattest du einen besseren Freund der sich in eigen Träne schmeckte (irgendwas Altes in mir mag diese Variante)
Nie hattest du einen besseren Freund.
Spielereien, noch mehr und Teil zwei
Satzbaudominanz benutzen:
Nie hattest du einen Freund, der besser........ (hier sprudelt es an Möglichkeiten)
Oder schlicht für sich: Nie hattest du einen Freund, der besser.
Oder, Trick: Nie hattest du besser einen Freund verloren. (ist unter den Topfavoriten)